Gelsen

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Gelse

Weibchen müssen 2-3 Tage nach dem Schlüpfen eine Blutmahlzeit zu sich nehmen (Proteine), um Eier zu bilden.
Durch den Speichel der Gelse können Viren, Bakterien, und einzellige oder mehrzellige Parasiten übertragen werden.

Bekämpfung

Um nicht gestochen zu werden, sollte man Parfümgeruch verhindern und vor dem schlafen gehen duschen (Schweiß). Gegen Gelsen im Eigenheim können Zitronenmelisse, Lavendel, der Verzehr von Vitamin B und Knoblauch und Tomatenkraut auf der Fensterbank helfen.

Merkmale

Gelsen verfügen über zwei häutige, teilweise beschuppte Flügel, zwei Schwingkölbchen, lange, vielgliedrige Fühler, einen schlanken Körper, lange Beine und einen etwa ebensolangen Stechrüssel. Die Größe ist unterschiedlich, aber selten werden Gelsen größer als 15 mm. Sie wiegen nur etwa 2 bis 2,5 mg.
Die Weibchen haben einen Rüssel, um die Haut von Säugetieren und Menschen zu durchdringen, während die männchen harmlos sind.

Bevor die Gelse Nahrung aufnimmt, spritzt sie ein Drüsensekret (Speichel) durch ihren Stechrüssel in ihr Opfer, um eine mögliche Blutgerinnung im Rüssel während der Nahrungsaufnahme zu verhindern.

Das Leben einer Gelse gliedert sich in vier verschiedene Stadien: Ei, Larve, Puppe und Imago (das ausgewachsene Tier).
Die Dauer der ersten drei Stadien ist art- und temperaturabhängig.
Ein paar Arten haben einen Lebenszyklus von vier Tagen bis zu einem Monat. Die Larven finden sich oft in Teichen oder wassergefüllten Behältern. Sie atmen mittels eines Rüssels am hinteren Ende des Körpers Sauerstoff aus der Luft. Die Puppe ist beinahe so aktiv wie die Larve, atmet aber mittels kleiner „Hörner“. Die meisten Larven ernähren sich von Mikroorganismen, ein paar aber auch von anderen Gelsenlarven.

Schadwirkung

Durch den Speichel der Gelse, bzw. dem Blut anderer „Opfer“ können Viren, Bakterien, einzellige oder mehrzellige Parasiten übertragen werden.

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