Wühlmäuse (Schermäuse)
Wühlmaus
Info-Übersicht
Wühlmäuse sind sehr gute Schwimmer und Taucher
und werden daher oft als "Wasserratten" bezeichnet.
Der Bau einer Wühlmaus kann sogar bis zu 50 m lang sein.
Bekämpfung
Mauern oder Drahtzäune (50 cm in und 20 cm über
den Boden) verhindern den Zuzug.
Frisch gepflanzte Bäume sollten in ein Drahtgeflecht eingehüllt
werden, da ihnen dies in den ersten 2-3 Jahren Schutz gibt.
Im offenen Gelände Sitzkrücken für Greifvögel
und Eulen aufstellen.
Nagetiergiftköder werden direkt in die Gänge eingebracht
und wieder verschlossen. In der Landwirtschaft werden die Köder mit
einem eigenen Pflug in die Erde eingearbeitet. Beim Hantieren an den Mausgängen
immer Handschuhe tragen, um das Übertragen von Infektionskrankheiten
zu vermeiden.
Merkmale
Je nach Gattung sind die tag- und nachtaktiven Wühlmause zwischen 7 und 23 cm lang und wiegen ca. 80–200 g. Die Oberseite dieser Tiere ist bräunlich, der Bauch eher weißgrau und die Ohren sind fast im ganzen Fell versteckt.
Maulwurf und Wühlmaus wohnen oft nebeneinander und benutzen auch gerne die gleichen Gänge. Man erkennt sie allerdings am unterschiedlichen Auswurf: während der Maulwurf große Erdhaufen direkt über einem senkrecht nach oben kommenden Gang macht, schert die Scher- oder Wühlmaus die Erde eher seitlich weg von ihrem flach an die Erdoberfläche mündenden Ganges. Der Erdauswurf hat ein fladenförmiges Aussehen.
Schadwirkung
Wühlmäuse lieben Wurzeln, Zwiebeln und Knollen. Sie lagern diese als Wintervorrat in den Bauten ein. Besonders im Herbst nagen sie die Wurzeln von Obst- aber auch Laubbäumen anfangs nur an, dann auch ganz ab, die Bäume und Pflanzen vertrocknen und man kann den Rest der Pflanze leicht aus dem Boden ziehen. Größere Pflanzen stehen plötzlich schief, da sie keinen Halt mehr haben.
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